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Publikation : 40 Jahre 1984: Die Verschwulung der Welt. Hubert Fichte, Aids, 1984

Eine Textreihe zu Dystopien, Subkulturen und Erschütterungen im Orwell-Jahr, Teil III: Die Verschwulung der Welt. Hubert Fichte, Aids, 1984 von Jonas Engelmann

Wichtige Fakten

Details

Wir dokumentieren eine von Alexander Pehelemann kuratierte Textreihe, die 75 Jahre nach erscheinen von George Orwells „1984„ und 40 Jahre nach der realen Ankunft des Jahres, auf politische und gesellschaftliche Kämpfe, Sub- und Gegenkulturen, Kriesen und Konflikte schaut. 

Bereits erschienen: 

Robert Mießner: Gegenseitige Hilfe. Künstler zum und im britischen Bergarbeiterstreik 1984/85

Es folgen:

Frank Apunkt Schneider: There's no future like “No Future“

Michael Gratz: Lyrik in Zeiten von Newspeak

Hubert Fichte (Hubert Fichte (© Nachlass Leonore Mau / S. Fischer Stiftung))

Die Verschwulung der Welt. Hubert Fichte, Aids, 1984

Jonas Engelmann

 

1984 kehrt der „schwarze Tod„ nach Europa zurück, 600 Jahre nachdem die Pest ein Drittel der Bevölkerung Europas ausgelöscht hatte. Doch diesmal könnte es noch schlimmer kommen, da ist sich der „Spiegel“ sicher. Denn die “Schwulenpest„ wie das Magazin AIDS in einem Artikel 1983 noch nennt, übersteigt die Gefahren der mittelalterlichen Seuche um ein vielfaches: “Als dunkler Schatten zieht sie herauf, eine heimtückische und grausame Krankheit. Die Pest, der ,schwarze Tod’, ließ jeden zweiten überleben. Von Pocken oder Cholera, Tuberkulose und Syphilis sind in den alten Zeiten die Kranken von ganz allein genesen. Wer heutzutage einen Herzinfarkt erleidet oder an Krebs erkrankt, der muss nicht sterben. Nur AIDS lässt niemandem eine Chance: Bei wem die Krankheit ausbricht, der ist des Todes … Eine Früherkennung ist nicht möglich, der Verlauf schmerzhaft, das Ende voller Qualen.„ (Halter 1984: 130) Zum “Genozid ganzer Nationen„, dem “Holocaust„ und der “Apokalypse„ wird AIDS im “Spiegel„ zwar erst drei Jahre nach dem Orwell-Jahr, auf dem Höhepunkt der medialen Berichterstattung und öffentlichen Panik 1987 (Halter 1987: 249), doch schon 1984 warnt das Heft in apokalyptischem Tonfall: “Die alttestamentarische Vorstellung von der Krankheit als Strafe Gottes ist so faszinierend, daß ihr auch einige Opfer erliegen. Schon wird unter Homos diskutiert, ob AIDS nicht doch ein Zeichen des göttlichen Zorns sei, weil durch die schwulen Lebensumstände die natürliche Ordnung in Wanken geraten ist. Das Stichwort heißt Sittenverfall, genauer: ‚Promiskuität’.„ (Halter 1984) Als am 30. März 1984 der sogenannte “Patient zero„ stirbt, gibt es in der Redaktion des “Spiegel„ kein Halten mehr; und noch in einem Artikel drei Jahre später hat sich die voyeuristische Aufregung nicht gelegt: “Gaetan Dugas hat vielen Menschen den Tod gebracht. In medizinischen Fachblättern wurde er noch zu Lebzeiten als der ›Aids-Patient Nummer Null‹ vorgestellt – als die erste identifizierte Ansteckungsquelle der neuen Seuche. Nummer Null hatte, Jahr für Jahr, rund 250 Intimpartner. Von den ersten 248 US-amerikanischen Homosexuellen, die Aids zum Opfer fielen, haben sich nachweislich 40 bei Dugas oder einem seiner Sexualpartner angesteckt.„ (Halter 1987) Der todbringende, durch die Welt jettende Homosexuelle … Dass bereits 1969 der US-Amerikaner Robert Rayford an den Folgen von AIDS starb, ohne dass man damals bereits einen Namen für seine Erkrankung gehabt hätte, kommt in Hans Halters Artikel über “Patient zero„ von 1987 nicht zur Sprache, der Autor, verantwortlich für einige der reißerischsten “Spiegel„-Artikel zum Thema, verbleibt im Tonfall der Apokalypse: “HIV dreht ein großes Rad. In Millionen Menschen wird es tagtäglich billiardenfach reproduziert. Dabei wandelt sich permanent seine Gestalt und, will es das Unglück, auch seine Eigenschaften. Retroviren fliegen schon durch die Luft. Noch töten sie nur die Pferde.„ (ebd.) Kein Wunder, dass angesichts solcher Berichterstattung über AIDS das 1984 veröffentlichte Homo-Nachtclubszenen-Musikvideo zu “Relax„ von Frankie goes to Hollywood von MTV nicht ausgestrahlt wird. “Relax, don’t do it when you wanna come„ – der Song steht in Großbritannien dennoch fünf Wochen auf Platz 1, vom 22. Januar bis 25. Februar 1984, in Deutschland sogar für sechs Wochen.

“Die Verschwulung der Welt. Aids. Sieh da! Die Wende. Das Ende„ (Fichte 1993: 15), schreibt Hubert Fichte und fragt im gleichen Atemzug: “Was ist denn nun schon wieder los? … Die Nordsee kippt um? Der Harz wird entlaubt? Orwell-Gedächtnisfeiern allenthalben? Die freie Presse stirbt an Immunschwäche?„ (Fichte 1993: 17) So Fichte in “Hamburg Hauptbahnhof. Register„, seiner Bestandsaufnahme der aus den Fugen geratenen Welt von 1982 bis 1985, der letzten Jahre vor seinem Tod am 8. März 1986 – womöglich an den Folgen von AIDS, Klarheit herrscht darüber bis heute nicht. Sicher ist jedoch, dass AIDS das beherrschende Thema in Fichtes letzten zu Lebzeiten verfassten Texten ist, wie eben jenem “Hamburg Hauptbahnhof„, wo die Immunschwächekrankheit nicht zufällig neben dem Orwell-Bezug auftaucht; “Hamburg Hauptbahnhof 1984. Register„ ist Fichtes Arbeitstitel dieses letzten Bandes seiner “Geschichte der Empfindlichkeit„ gewesen. Die apokalyptischen Bilder, die im Buch aneinander gereiht werden, vom ökologischen Kollaps bis zum Kalten Krieg, scheinen die Dystopie des Orwell’schen Buches längst eingeholt und überholt zu haben; die Welt steht am Abgrund und Fichte imitiert den plakativen Stil der Medien – vor allem des “Spiegel„, mit 239 Artikeln zum Thema zwischen 1982 und 1987 Meinungsführer und -macher in Sachen AIDS –, die sich an der vermeintlichen Apokalypse weiden: “Aids: Die Bombe ist gelegt„, titelt der “Spiegel„ im November 1984 und prognostiziert: “Mindestens 10.000 Aids-Tote in den nächsten fünf Jahren. Und: Die Seuche bricht aus dem Schwulen-Getto aus. Auch Frauen sind gefährdet.„ Angesichts dieser Berichterstattung, geprägt von Unwissen, Ängsten und Voyeurismus fragt Fichte, ob AIDS nicht womöglich vor allem eine “Geisteskrankheit„ (Fichte 1993: 278) sei, womit er, wie Peter Braun ausführt, auf die Presse mit ihrer Hetze verweist, die sich auf die Psyche der Betroffenen auswirke: “Die Wirksamkeit von Wörtern ist für Hubert Fichte immer eine essentielle und existenzielle Frage gewesen.„ (Braun 2005: 302) Wörter grenzen aus, weisen Schuld zu. In “AIDS and Syphilis: The Iconography of Disease„ hat Sander L. Gilman herausgearbeitet, dass die falsche Darstellung von AIDS als einer Geschlechtskrankheit anstatt einer Virenübertragung seine Ikonizität geprägt hat (Gilman 1987: 88). Dadurch wurde Homosexualität scheinbar zur Quelle der Epidemie, wodurch eine moralische Dimension in den Krankheitsdiskurs eingezogen wurde. “Die Einhaltung der drei ärztliche Gebote fällt den erkrankten Homosexuellen offenbar sehr schwer. Ihre Promiskuität übersteigt heterosexuelle Vorstellungen von Mehrverkehr: viele bringen es auf hundert verschiedene Sexualpartner pro Jahr, manche auf tausend„, heißt es weiter im “Spiegel„-Artikel “Die Bombe ist gelegt„. Apropos Bombe: AIDS ist Krieg! In “Aids and its Metaphors„ hat Susan Sontag die Kriegsmetaphorik im Umgang mit AIDS – Metaphern des Angriffs, der Durchdringung und der Verteidigung – aufgezeigt, und die sich daraus ergebenden Folgen beschrieben: wenn etwa von unschuldigen Opfern die Rede ist, so verlangt die Logik, dass es auch schuldige Opfer geben muss (Sontag 1990: 99). Gerade im Kontext AIDS hat sich – insbesondere in der Anfangszeit nach den ersten Krankheitsfällen – ein Diskurs über jene „schuldigen“ Opfer – die Angehörigen der sogenannten “Risikogruppen„ – und die “unschuldigen„ Opfer ergeben, wie etwa HIV-positive Kinder oder durch Bluttransfusionen Infizierte (Wießner 2003: 54). Brigitte Weingart fasst in “Ansteckende Wörder. Repräsentationen von AIDS„ die unterschiedlichen Deutungsmuster von AIDS zusammen, die vereint, dass sie sich an die “schuldigen Opfer„ richten: “AIDS als Strafe (Gottes oder säkularisierter Instanzen einer ›natürlichen Selbstregulierung‹) – für Perversion, falschen und/oder zu viel Sex; als Dekadenzphänomen, das durch die ‚Permissivität’ der 1960er und 70er Jahre vorbereitet wurde; als Zivilisationskrankheit, die die Hybris des technologisierten Menschen und seine ökologische Unverantwortlichkeit rächt; als soziale Krankheit, die gesellschaftliche Ungerechtigkeiten in organische übersetzt; als apokalyptisches Zeichen zur Ankündigung des ‚Untergangs’ am Ende des Milleniums; als ‚Herausforderung, vorzugsweise für ‚Handlungsfähigkeit’, aber auch an die ‚Menschlichkeit’; als Memento mori, das an unsere Vergänglichkeit erinnert, in der Tradition barocker Verfallswahrnehmung; als Chance zur Besinnung auf ‚echte’ Werte (Liebe statt Sex) etc.“ (Weingart 2002: 24)

Susan Sontag 1979 (Von Lynn Gilbert, CC BY-SA 4.0, commons.wikimedia.org/w/index.php)

Simon Watney führt zur Beschreibung des öffentlichen Umgangs mit AIDS den aus der Kriminologie entstammenden Begriff der moral panic ein (Watney 1996: 38). Dieser Begriff umschreibt, wie in den Massenmedien Ereignisse, die alte und tabuisierte Themen, wie etwa Homosexualität, berühren, als neue Bedrohungen präsentiert werden. Dadurch entsteht aus der Interaktion zwischen den Medien, der öffentlichen Meinung, Interessengruppen und politischen Autoritäten ein „spiral effect„, wie Kenneth Thompson schreibt (Thompson 1998: 7), der die Macht hat, wie etwa im Kontext von AIDS geschehen, sogenannte Risikogruppen zu definieren und die öffentliche Meinung hinsichtlich dieser gesellschaftlichen Gruppen zu bestimmen. Gefährlichste “Risikogruppe„ dabei: die Homosexuellen dieser Welt: “Homosexuality is constructed as an exemplary and admonitory sign of Otherness in the press, in order to unite sexual and national identifications amongst readers over and above all divisions and national distinctions of class, race and gender„schreibt Watney 1987 (Watney 1987: 97). Judith Butler ergänzt: “Die AIDS-Krankheit wird nämlich nicht nur als ›Schwulenseuche‹ dargestellt; vielmehr macht sich in der hysterischen, homophoben Erwiderung der Medien auf diese Krankheit überall eine taktische Konstruktion bemerkbar, die einen bruchlosen Zusammenhang zwischen dem verunreinigten Status des Homosexuellen – aufgrund der Grenzüberschreitung, die Homosexualität ist – und der Seuche als einer besonderen Ausformung der homosexuellen Verunreinigung herstellt.„ (Butler 1991: 194)  So mahnt der damalige Kurienkardinal Joseph Ratzinger 1987: “Man muß nicht von einer Strafe Gottes sprechen. Es ist die Natur, die sich wehrt.„ (Halter 1987) Die Natur wehrt sich in der Welt des heutigen Ex-Papstes gegen die moralischen Verfehlungen, gegen die Verschwulung der Welt. Und doch blickt die Welt so intensiv wie niemals zuvor auf die schwulen Lebenswelten, in die Betten und Saunen, die wie die mittelalterlichen Narrentürme den voyeuristischen Blicken freigegeben werden. Am 25. Juni 1984 stirbt Michel Foucault an den Folgen von AIDS, der in “Wahnsinn und Gesellschaft„ geschrieben hat: “Wahrscheinlich war es eine sehr alte Sitte des Mittelalters, die Irren zur Schau zu stellen. In einigen der Narrtürme in Deutschland sind Gitterfenster eingebaut worden, die den Außenstehenden erlaubten, die darinnen angeketteten Irren zu beobachten. Sie boten auf diese Weise ein Schauspiel vor den Toren der Stadt.„ (Foucault 1973: 138) Und weiter heißt es: “Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts […] blieben Irre Monstren – etymologisch heißt das: Lebewesen oder Sachen, die des Zeigens wert sind.„ (ebd.) Die Berichterstattung über AIDS nimmt spätestens ab 1984 einen solchen Beobachterstatus ein, wie Peter Wießner herausgearbeitet hat: “Das Gitterfenster des mittelalterlichen Narrenturms hat die gleiche Funktion wie das ‚geheime Fenster’, durch das die SPIEGEL-Autoren blicken, um von der ‚anderen’ Welt zu künden. Schwule Sexualität wird zu etwas Monströsem, das gezeigt werden kann, um sich moralisch darüber zu erheben.„ Wießner 2003: 23) Als Schutzraum vor einer Krankheit, “die als das Ergebnis von ‚Promiskuität’ aufgefaßt wurde„ (Weingart 2002: 25) rückt die Familie wieder in den Mittelpunkt, und die 1980er stehen in Folge der AIDS-Diskussion auch für eine „Rückbesinnung“ auf andere Werte der repressiven 1950er-Jahre: Religion, Monogamie, “saubere„ Sexualität. Thorsten Eitz schreibt: “Die Deutung von Aids als Metapher, die politisch instrumentalisiert wurde, um in der Gesellschaft erneut traditionelle und religiöse, vorwiegend christliche Denkstrukturen und Normen zu evozieren, korrespondiert mit den in der Berichterstattung verwendeten religiösen Metaphern und Krankheitsmetaphern.„ (Eitz 2003: 116)

Die Folge der medialen Berichterstattung und gesellschaftlichen Panik sind Ausschlüsse infolge von AIDS, die nicht nur die Infizierten betreffen, sondern sich auf eine Angst vor Homosexualität allgemein ausweitet, und sogar Diskussionen über eine Kennzeichnungspflicht von HIV-Positiven nach sich zieht, die sich – glücklicherweise – nicht durchsetzen kann. Auch die anderen sogenannten Risikogruppen werden von dieser Welle der Hysterie, die aus einem Zusammenspiel der Politik mit den Medien generiert wird, erfasst: “Traditionell gesellschaftlich Diskriminierte wie Schwule, Drogenabhängige, Prostituierte und Arbeitsmigrant_innen als so genannte ‚promiske Hauptrisikogruppen’“ (Geene 2008: 7)«. Die Angst, dass AIDS aus den Sphären dieser „Risikogruppen“ auf andere Bereiche der Gesellschaft übergreifen könnte, nimmt im Laufe der 1980er immer mehr zu, wiederum geschürt von den Medien (Vgl. Wießner 2003: 51). Der wahre Schuldige ist also, wie Douglas Crimp schreibt, die Sexualität (Crimp 1988: 19). Die Folgen benennt Peter Wießner: „Angesichts der ‚drohenden Apokalypse’ wurden repressive Maßnahmen diskutiert – Schließung von Schwulensaunen, Sexverbot, Absonderung, die Anwendung des gesamten seuchenrechtlichen Instrumentariums. AIDS, so schien es damals, würde die Grundlagen unserer demokratischen Gesellschaft erschüttern.„ (Wießner 2003: 20) Zu all dem ist es glücklicherweise nicht gekommen, und doch scheint die Welt ganz knapp an einer Apokalypse Orwell’schen Ausmaßes vorbeigeschliddert zu sein, und dies weniger aufgrund eines Virus, sondern wegen medial geschürten gesellschaftlichen Ängsten, auf deren Basis demokratische Grundwerte für bestimmte marginalisierte Gruppen plötzlich zur Disposition stehen. Im Windschatten von AIDS ertönt der Ruf nach der Kontrollgesellschaft.

“Der Spartacus Guide erschien nicht mehr … Diese Welt war zu Ende. Weil dies Buch zu Ende war, das diese Welt erst erschaffen hatte. Das Bain Voltaire wurde eingerissen. Das Cinéma Luxor am Boulevard Magenta war eine Ruine, Paris hatte seinen Nabel verloren. Wie New York Men’s Country. Zu. Aus. Kein Spartacus Guide mehr. Eingerissen und von Mykosen überwuchert.„ (Fichte 1993: 35) Dieses kleine Ende der Welt, wie es Hubert Fichte hier beschreibt, diese Dystopie ist auch nicht eingetreten, der “Spartacus International Gay Guide«, der bereits 1983 über AIDS informiert hatte, erscheint bis in die Gegenwart, und kämpft weiter für die Verschwulung der Welt.


Literatur:

Peter Braun: Eine Reise durch das Werk von Hubert Fichte. Frankfurt am Main: Fischer 2005

Judith Butler: Das Unbehagen der Geschlechter. Aus dem Amerikanischen von Kathrina Menke. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1991

Douglas Crimp: „Promiskuität in Zeiten der Epidemie“, in: Frank Wagner (Hg.): Vollbild AIDS. Eine Kunstausstellung über Leben und Sterben. Berlin: NBGK 1988, S. 19-117

Thorsten Eitz: Aids. Krankheitsgeschichte und Sprachgeschichte. Hildesheim: Georg Olms 2003

Hubert Fichte: Hamburg Hauptbahnhof. Register. Frankfurt am Main: Fischer 1993

Michel Foucault: Wahnsinn und Gesellschaft. Aus dem Französischen von Ulrich Köppen. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1973

Raimund Geene: „AIDS-Politik”, in: diskus 01/Dezember 2008, S. 5-11

Sander L. Gilman: „AIDS and Syphilis: The Iconography of Disease“, in: October 43/Winter 1987

Hans Halter: Ich bin en Tunt, bin kernjesund, in: Der Spiegel, 29/1984,130 f.

Hans Halter: Das Virus muss noch fliegen lernen, in: Der Spiegel, 47/1987, 249

Susan Sontag: Illness as Metaphor and AIDS and Its Metaphors. New York: Anchor Books 1990

Kenneth Thompson: Moral Panics. London: Routledge 1998

Simon Watney: Policing Desire. Pornography, Aids and the Media. Third Edition. Minneapolis: University of Minnesota Press 1996

Brigitte Weingart: Ansteckende Wörter. Repräsentationen von AIDS. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2002

Peter Wießner: „AIDS als moderner Mythos“, in: Deutsche AIDS-Hilfe (Hg.): AIDS im Wandel der Zeiten. Teil 1. Berlin: DAH 2003