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Publikation : Spricht man(n) über Uran, bleiben Frauen unsichtbar

Doch weltweit leisten Frauen Widerstand gegen die zivile und militärische Nutzung der Atomtechnologie.

Wichtige Fakten

Reihe
Standpunkte
Erschienen
August 2019

Details

„Yellowcake Rising“
Still von „Yellowcake Rising“, einem Film über die Arbeitsbedingungen, Gesundheitsfolgen und ökologische Kosten von Uran-Bergbau in Malawi, Afrika
  «Yellowcake Rising»

Frauen waren immer und überall Teil der Geschichte der Uranverarbeitung und der Atomtechnologie – als Arbeiterinnen im Uranbergbau, als Anwohnerinnen von Minen oder als Opfer militärischer und ziviler Atomkatastrophen. Frauen sind besonders betroffen von den gesundheitlichen Auswirkungen des Uranabbaus, da sie doppelt so strahlenempfindlich sind wie Männer. Außerdem sind indigene Frauen doppelt leidtragend, weil ein Großteil des Bergbaus und der Atomwaffentests in (ehemals) kolonialen Gebieten stattfindet. Den Widerstand gegen den Uranbergbau und die Atomtechnologie unterstützen Ärztinnen, Physikerinnen und Journalistinnen auf der ganzen Welt, die über die häufig geheim gehaltenen oder bisher unzureichend dokumentierten Folgen aufklären. Trotzdem ist die Rolle der Frauen, die die Proteste gegen Atomwaffen und Atomenergie organisieren, weiterhin extrem unterbelichtet.

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