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Mainz – Postkolonial

Stadtrundgänge zur Kolonialgeschichte der Stadt Mainz

Teilnehmer*innen des Rundgangs stehen in einem Park und hören sich den Vortrag der Stadtführerin an.
Foto: Lina Olbert/Kunsthalle Mainz

Die Rundgänge Mainz – Postkolonial wollen den Menschen in Mainz einen neuen, anderen Zugang zu (ihrer) Stadt ermöglichen. Ziel ist es zu zeigen, dass Mainz in den Kolonialismus verwickelt war, seine Spuren sichtbar zu machen und für deren Fortwirken zu sensibilisieren. Der Begriff postkolonial verweist darauf, dass Kolonialismus nicht lediglich eine vergangene Epoche der Eroberung ist. Es handelt sich um ein System von Macht, Unterdrückung und Ausbeutung, dessen Strukturen Einfluss auf unser gegenwärtiges Leben ausüben. In der Mainzer Neustadt gibt es von Straßen- und Ortsnamen wie dem Sömmerringplatz und dem Adenauer-Ufer bis zum Mainzer Zollhafen zahlreiche Beispiele, die wir gemeinsam kritisch erkunden wollen. Die Rundgänge finden in deutscher Sprache statt.

Treffpunkt: Kunsthalle Mainz

Max. Teilnehmer*innenzahl: 25

Für individuelle Rundgänge für Bildungseinrichtungen wenden Sie sich bitte an rlp@rosalux.org