30. Juni 2017 Diskussion/Vortrag Global gerecht statt G20

Mexiko im Schraubstock des Freihandels

Information

Veranstaltungsort

Julius-Lehlbach-Haus (DGB)
Großer Saal, Erdgeschoß
Kaiserstraße 26-30
55116 Mainz

Zeit

30.06.2017, 19:00 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

Ungleichheit / Soziale Kämpfe, International / Transnational, Staat / Demokratie

Zugeordnete Dateien

Der Freihandels-Schwindel wird fortgeschrieben - trotz massiver Proteste und trotz beängstigender Verwerfungen u. a. in Europa und Nordamerika.
Unter dem falschem Etikett des sogenannten Freihandels setzen Konzerne und Industrienationen ihre Wirtschaftsinteressen durch.
Dessen Folgen haben wir alle zu tragen, vor allem aber die Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg berichtet die globalisierungskritische Aktivistin Maria Atilano aus Chiapas über die Erfahrungen Mexikos mit dem EU-Mexiko-Abkommen, die nordamerikanische Freihandelszone NAFTA, über die Verhandlungen zum Dienstleistungsabkommen TISA - sowie über den mexikanischen Widerstand.

Zur Referentin:
María Atilano ist Politikwissenschaftlerin und beschäftig sich seit Jahrzehnten mit dem Thema Arbeiter_Innenrechten, Freihandel und Menschenrechte. Sie ist Mitbegründerin des Mexikanischen Netzwerks gegen Freihandelsabkommen "Red Mexicana de Acción Frente al Libre Comercio (RMALC)", das sie zudem über acht Jahre persönlich koordiniert hat.
Als Dozentin, Buchautorin und Lehrerin engagiert sie sich für den Friedensprozess in der mexikanischen Region Chiapas und gegen die Unterdrückung der Indigenen in dieser Region.

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